Am 10. Februar stimmt die Schweiz über die Zersiedelungs-Initiative ab.

Breite Unterstützung der Zersiedelungsinitiative

Schon 440 Architektinnen und Planer unterstützen den «Offenen Brief für ein Ja zur Zersiedelungsinitiative». Wer gegen die Zersiedelung ist, ist für die Initiative.

Mit einem «Offenen Brief an die Schweizer Bevölkerung» rufen Planerinnen und Architekten für ein «Ja» zur Zersiedleungsinitiative der Jungen Grünen auf. Was klein begonnen hat, wird breit abgestützt. 440 haben den Brief bisher unterzeichnet. Landschaftsarchitektinnen wie Sibylle Aubort Raderschall, die Professorin Annette Spiro oder die Denkmalpflegerin Karin Sander sind nun auch dabei. Und jeden Tag stösst ein Dutzend dazu. Zum «Offenen Brief» gibt es mittlerweile die Seite www.klug-bauen.ch. Dort kann man auch nachschauen, wer den Brief bisher unterstützt. Und wer unterzeichnen will, kann dies dort tun oder Köbi Gantenbein seine Unterschrift schicken. Und wer schon hat, soll seinen Kolleginnen sagen, es zu tun.

Köbi Gantenbein, Hochparterres Chefredakter, Uli Huber, der Architekt aus Bern, der Raumplaner Philipp Maurer und Benedikt Loderer, ein Spiritus Rector der Initiative, sagen als Anstifter des Briefes, dass es in den bestehenden Schweizer Bauzonen noch Platz für viele Menschen gibt. Die Initiative sagt: Es soll kein Land mehr eingezont werden. Wir brauchen die Landschaft – vorab im Mittelland, das zersiedelt wird, als würde morgen der Beton und der Ziegelstein verboten.

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