Das Kloster Einsiedeln: Mächtige Architektur, aber welche Zukunft? Fotos: Martin Sattler/Unsplash

Brache Kloster

Ähnlich wie Industriebrachen warten leere Klöster auf neue Nutzungen. Das gilt auch für ihre Umgebungen. Der Verein Kloster-Leben betreibt Forschung und Vernetzung zur Zukunft dieser Klosterlandschaften.

Der Schwund ist dramatisch. Im Jahr 2000 zählte die Schweizer Kirchenstatistik noch etwas über 6000 Mitglieder von Frauen- und Männerorden. 2020 waren es noch knapp 2500. Im Jahr 2050 werden laut Prognosen keine 300 Ordensleute mehr in Klöstern leben. Dadurch stehen nicht nur Kirchen und Klöster leer, auch ganze Weiler und Umgebungen verlieren Sinn und Zweck. Was macht eine Klosterlandschaft aus und welchen Nutzen kann sie für die heutige Gesellschaft entfalten? Der Verein Kloster-Leben, 2020 gegründet, baut zu diesen Fragen eine Forschung auf und will Betroffene und Interessierte vernetzen, kurz Klöster und neue Klosterprojekte zusammenbringen für «ursprungsnahe Mit- und Nachnutzungen». Bei aller Verschiedenheit von Klöstern und geistlichen Gemeinschaftsorten träten die Gemeinsamkeiten als «Klosterlandschaft Schweiz» hervor, schreibt der Verein. Man hört die Sorge um und die Liebe zu den Klöstern heraus: «Klöster sind Heimaten, Erfahrungsschulen und Oasen für theologische Erkenntnis, Er...
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Ähnlich wie Industriebrachen warten leere Klöster auf neue Nutzungen. Das gilt auch für ihre Umgebungen. Der Verein Kloster-Leben betreibt Forschung und Vernetzung zur Zukunft dieser Klosterlandschaften.

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