Bern kriegt eine Stadtbaumeisterin

Stadtentwicklerin, Stadtplaner, Stadtbildkommission, Stadtbauinspektor und Denkmalpfleger: Das alles hat Bern. Und bald auch wieder eine Stadtbaumeisterin und ein Hochbauamt. Mit einer Mehrheit von 82,7 Prozent (!) haben die Bernerinnen und Berner am 15. Mai nämlich beschlossen: Die verkachelten Stadtbauten StaBe, eine halbeigenständige Firma, werden wieder in den Hafen der Verwaltung heimgeführt.

Stadtentwicklerin, Stadtplaner, Stadtbildkommission, Stadtbauinspektor und Denkmalpfleger: Das alles hat Bern. Und bald auch wieder eine Stadtbaumeisterin und ein Hochbauamt. Mit einer Mehrheit von 82,7 Prozent (!) haben die Bernerinnen und Berner am 15. Mai nämlich beschlossen: Die verkachelten Stadtbauten StaBe, eine halbeigenständige Firma, werden wieder in den Hafen der Verwaltung heimgeführt. Der Gemeinderat hat bereits gearbeitet und die «Grundzüge» skizziert: Er will das Bauen und Bewirtschaften trennen. Das heisst erstens: Es soll eine städtische Liegenschaftsverwaltung geben, die in der Direktion für Finanzen, Personal und Informatik für den Unterhalt der städtischen Liegenschaften zuständig ist. Das heisst zweitens: Es soll wieder ein Hochbauamt geben, unter dem Dach der Präsidialdirektion, welches das Bauen besorgt, also auch für die öffentlichen Wettbewerbe zuständig sein wird. Genau, was Hochparterre schon in Hochparterre 1-2/2010 geschrieben und was unter anderem Peter Ess in den «Meinungen» in Hochparterre 04/2011 vorgeschlagen hat. Und wo ein Hochbauamt, folgern wir zu guter Letzt, da auch ein Stadtbaumeister, vielleicht sogar eine Stadtbaumeisterin.

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