Seit 2007 und noch bis Ende Juli 2021 ist Regula Lüscher Senatsbaudirektorin in Berlin. Fotos: Rico Prauss

Berliner Senatsbaudirektorin Regula Lüscher gibt ihr Amt ab

Seit 2007 ist die Schweizerin Regula Lüscher Senatsbaudirektorin. Nun gibt sie ihr Amt ab. Auf Beamtendeutsch heisst das: «Wird in den einstweiligen Ruhestand versetzt».

Die Medienmitteilung aus Berlin vom frühen Nachmittag liess aufhorchen: «Der Senat von Berlin hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin und Staatssekretärin für Stadtentwicklung, zum 31. Juli 2021 in den einstweiligen Ruhestand zu versetzen.». Es folgt der Dank des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller und des Senators für Stadtentwicklung und Wohnen, Sebastian Scheel. Und auch Regula Lüscher selbst äussert sich dankbar. «Mit mehr als einem weinenden Auge beende ich meine Tätigkeit in diesem faszinierenden Amt, welches mich all die Jahre sehr erfüllt hat, denn ich blicke zurück auf viele interessante und inspirierende Begegnungen und Erfahrungen», schreibt sie.

Was ist passiert? Offenbar nichts, wie Regula Lüscher auf eine erste Anfrage antwortet. Sie verlässt das Amt auf eigenen Wunsch und in bestem Einvernehmen, unterstreicht sie. Entsprechend postete sie es auch auf LinkedIn. Offenbar klingt «in den einstweiligen Ruhestand versetzt» in Schweizer Ohren dramatischer, als es das deutsche Amtsdeutsch meint.

Regula Lüscher trat das Amt am 1. März 2007 an. Sie ist Berlins Dienstälteste Staatssekretärin und wurde seit ihrer Wahl von vier Senatorinnen und Senatoren im Amt bestätigt. Die Stelle als Senatsbaudirektorin und Staatssekretärin soll erst nach der Berlin-Wahl von Ende September wiederbesetzt werden, heisst es in der Mitteilung.

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