Bergbauers Betonspur

Damit die Bergbauern effizient arbeiten können, werden in Meliorationen aus Naturstrassen zwei Betonspuren. Ein Augenschein in Trin, Paspels und Ramosch.

Fotos: Jaromir Kreiliger

Damit die Bergbauern effizient arbeiten können, werden in Meliorationen aus Naturstrassen zwei Betonspuren. Ein Augenschein in Trin, Paspels und Ramosch.

Albert Reich ist müde. Nicht dass es dem früheren Mitarbeiter der Ems-Chemie und Verwaltungsrat grundsätzlich an Energie mangelt. Im Gegenteil: Kürzlich hat sich Reich daran gemacht, das historische Gasthaus Ringel mitten in Trin in der Surselva aus dem Dornröschenschlaf zu erlösen. Ermüdet hat den 77-Jährigen vielmehr der aussichtslose Kampf, die Naturstrasse durch Acla Richtung Munt Sut zu erhalten. Die schöne Strasse, die sich an imposanten Baumstämmen vorbeischlängelt, sich stetig den Hang hocharbeitet und Wiesen quert, soll streckenweise durch zwei Betonspuren ersetzt werden. Aus dem Bestandteil der Kulturlandschaft wird ein Fremdkörper werden. So sieht es die Gesamtmelioration in Trin vor. Zehn Kilometer Feldwege sollen einen Asphaltbelag oder Betonspuren erhalten. «Sehen Sie: Das tut mir extrem weh, dass so ein technisches Ding diese fantastische Kulturlandschaft zerstört», sagt Reich auf dem Spaziergang durch den lichten Wald. Ihm sei klar, dass die Landwirte gute Wege brauchen, um das ...

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