Das Kollegienhaus der Universität Basel am Petersplatz. Fotos: Universität Basel

Basler Stadtforschung

Die Uni Basel startet diesen Herbst das ‹Institute for Urban and Landscape Studies›. Das ETH Studio Basel schrumpft derweil, da Roger Diener emeritiert wurde.

Basel ist die Stadt der Stadtforschung. Seit 1999 analysiert das ETH Studio Basel am Rheinknie Metropolen, 2011 richtete die EPFL das laboratoire bâle ein. Ab Herbst untersucht auch die Universität Basel Stadt und Land. Das ‹Institute for Urban and Landscape Studies› bietet einen englischsprachigen Masterstudiengang an, der nächstes Jahr den Lehrbetrieb aufnimmt. Leiter ist der Geographie-Professor Nikolaus Kuhn. Das Institut geht gesellschaftlichen, städtebaulichen und territorialen Fragen auf globaler Ebene nach und verbindet verschiedene Fachrichtungen. «Eine Analyse hat eine signifikante Lücke an interdisziplinären Studiengängen an der Schnittstelle zwischen Architektur, Geistes- und Umweltwissenschaften aufgezeigt», sagt Maarten Hoenen, Vizerektor Lehre und Entwicklung.Ein Schwerpunkt der Forschung liegt auf Afrika. Die Universität Basel geht eine Partnerschaft mit dem «African Centre for Cities» an der Universität Kapstadt ein, wo sie eine neue Professur mitfinanziert. In Basel installiert die Universität drei neue Lehrstühle. Kenny R. Cupers widmet sich der Geschichte und Theorie der Stadt, Dominique Malaquais untersucht die «Urban Anthropology» und Manuel Herz wurde für fünf Jahre zum Professor für «Architectural, Territorial and Urban Design» ernannt. Herz ist in der Basler Stadtforschung kein Unbekannter. Er war Oberassistent am ETH Studio Basel und bis 2014 Gastdozent an der ETH in Zürich. Dieses Jahr erschien sein Mammutwerk «African Modernism» bei Park Books.Während die Universität Basel die Stadtforschung ausbaut, schrumpft das ETH Studio Basel. Roger Diener wurde dieses Jahr emeritiert, weshalb Marcel Meili, der 2018 in Pension geht, seinen Lehrstuhl nach Zürich verlegt. Jacques Herzog und Pierre de Meuron dürfen noch maximal fünf Jahre bleiben, so will es die «Lex Wüthrich». Sie erlaubt Nobelpreisträgern bis 70 an der ETH zu bleiben. ...
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Die Uni Basel startet diesen Herbst das ‹Institute for Urban and Landscape Studies›. Das ETH Studio Basel schrumpft derweil, da Roger Diener emeritiert wurde.

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