Badens Platzproblem

Der Wakkerpreis zeichnet Baden just für jene Freiräume aus, die vor Ort für Zündstoff sorgen. Hochparterre lässt die ausgezeichneten Plätze von Einheimischen bewerten.

Unter dem Titel ‹Raum für Menschen› nimmt meine Heimatstadt Baden den Wakkerpreis entgegen. Tatsächlich geniessen die 19 000 Badenerinnen und Badener eine hohe Lebensqualität. Die Altstadt liegt pittoresk in der Limmatklus, die Innenstadt ist verkehrsfrei, und das kulturelle Angebot kann sich sehen lassen. Der Wald im Besitz der Ortsbürger bedeckt mehr als die Hälfte des Gemeindegebiets und sorgt für Naherholung und ein gutes Stadtklima. Die Einheimischen sind stolz auf ihre Stadt. Auch, weil sie trotz der Nähe zu Zürich ihre Identität bewahrt. Dennoch staune ich über die Auszeichnung. Zum einen liegen grosse städtebauliche Würfe weit zurück: Das Verkehrskonzept zur Umfahrung der Innenstadt stammt in den Hauptzügen aus den 1960er-Jahren, der Richtplan zur Transformation des ABB-Industrieareals in den Stadtteil Baden Nord aus den Neunzigern. Zum anderen wird das Bäderquartier, wo vor zweitausend Jahren römische Feldherren und im 19. Jahrhundert die internationale Hautevolee badete, gerade u...

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