Huningue, Weil am Rhein und Basel wollen das Gebiet um das Dreiländereck gemeinsam entwickeln.

3Land unterschrieben

Huningue, Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt haben die trinationale Entwicklungsvision «3Land» unterzeichnet. Ein länderübergreifender Masterplan soll das Vorgehen koordinieren.

Huningue, Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt haben die trinationale Entwicklungsvision «3Land» unterzeichnet. Ziel ist die grenzüberschreitend abgestimmte Planung des Dreiländerecks zwischen Dreirosen- und Palmrainbrücke. Die Partner verpflichten sich, das Gebiet so zu entwickeln, «dass für alle Beteiligten ein städtebaulicher, wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Mehrwerkt entsteht», heisst es in der Medienmitteilung der Stadt Basel. Mit der Vereinbarung wird die Absichtserklärung konkretisiert, die vor einem Jahr beschlossenen wurde. Sie definiert fünf Teilprojekte. Neben Konzepten zu Verkehr, Nutzung und Kosten sollen die drei Gemeinden eine neue Rheinbrücke auf Höhe der Wiesenmündung erstellen, eine Verbindung zwischen Westquaiinsel und Friedlingen schaffen und eine übergreifende Masterplanung in die Wege leiten. Weil am Rhein hat bereits den ersten Schritt gemacht und ein Büro mit einer Rahmenplanung beauftragt. Huningue will einen «plan local d’urbanisme» erarbeiten und Basel plant einen «Stadtteilentwicklungsplan Klybeck-Kleinhüningen». Dieser soll im Rahmen eines Mitwirkungsprozesses entwickelt werden. Die drei Städte stimmen die lokale Planung laufend untereinander ab und halten sie in einem gemeinsamen «Masterplan 3Land» fest.

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