Maarit Ströbele freut sich über Freiräume in der Stadt.

Natur inklusive, bitte!

Weite und Natur auch dort, wo es immer dichter wird. Im mit Grünanlagen eher unterversorgten Quartier zwischen Altstetten und Albisrieden zeigt der Kochpark auf knappem Raum Weite und Abwechslung.

Bevor die dichten und hohen Wohn- und Gewerbebauten des Koch-Areals fertig sind, bringt der Koch-Park Leben ins Geviert. Die Halle führt weiter, was die Besetzung bis 2023 in Angriff genommen hat: einen wettergeschützten Begegnungsraum bieten. Nun aber wirklich für alle, wie bereits die breite Auswahl an Vereinen und Gruppierungen zeigte, die am Eröffnungsfest im Juni beteiligt waren. Der Koch-Park ist nicht nur ein neuer Erholungsraum in einem punkto Grünanlagen bisher eher unterversorgten Quartier. Er ist auch eine Übung in Re-Use: Beton, Bäume und Bauten sind nicht neu, sondern waren vorher schon da. Hinzu kommt das von Krebs und Herde angelegte Urwaldgrün mit Vogelgezwitscher, das den Spaziergängern und später den Bewohnerinnen der neuen Blockbauten Labsal für Augen und Ohren bietet. Alles kommt auf kleiner Fläche zusammen und wird bald ergänzt durch eine grosse Wiese. Funktioniert diese Dichte? Freiräume von Anfang an mitzuplanen, ist unabdingbar, aber immer noch nicht selbstverständlich. Im Gegensatz zu ähnlich dichten Neubausiedlungen an den Bahngleisen oder am Escher-Wyss-Platz gibt es auf dem Koch-Areal etwas Weite und Natur. Das ist wünschens- und nachahmenswert. ...
Natur inklusive, bitte!

Weite und Natur auch dort, wo es immer dichter wird. Im mit Grünanlagen eher unterversorgten Quartier zwischen Altstetten und Albisrieden zeigt der Kochpark auf knappem Raum Weite und Abwechslung.

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