Der See ist Unterhaltung genug

Wie eine Flugzeugpiste schiesst der neue Stadtstrand von Genf in den See. Für das Projekt wurde eine künstliche Halbinsel aufgeschüttet. Alles ist da, nur der Schatten fehlt.

Fotos: Yann Mingard

Wie eine Flugzeugpiste schiesst der neue Stadtstrand von Genf in den See. Für das Projekt wurde eine künstliche Halbinsel aufgeschüttet. Alles ist da, nur der Schatten fehlt.

100 000 Kubikmeter Aushubmaterial aus der Region, aufgeschüttet im See: Das ist die Basis des neuen Stadtstrands von Genf, der Plage des Eaux-Vives. Was ein wenig nach den Palm Islands, nach ‹Dubai au lac› im Schweizer Format klingt, ist die städtebaulich elegante und baulich komplexe Antwort des Ateliers Descombes Rampini auf den lange beklagten Mangel an öffentlichen Badestellen in Genf. Dreissig Gehminuten vom Hauptbahnhof lädt seit diesem Sommer der erste frei zugängliche Sand- und Kiesstrand der Stadt zum Bad. Genfs linkes Seeufer scheint der Schifffahrt und dem Auge der Betrachter vorbehalten. Hafenanlagen, Hunderte von Booten, hart verbaute Ufer vor dem Blaugrün des Sees prägen das Bild. Die lange Flaniermeile am Wasser hat grossstädtische Dimensionen. Unantastbar der Blick auf den See: Die Nutzungen direkt am Ufer machen sich klein, und die von Natur aus mächtigen Platanen an der Uferpromenade sind mit Rücksicht auf den Seeblick beschnitten. Doch gegenüber der wachsenden Zahl derer, di...

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