Kämpfte gegen zahlreiche Widerstände für eine lebenswerte Stadt: Ursula Koch, Zürcher Stadträtin von 1986 bis 1998

Die Ära Ursula Koch: Lesung in der ZB

Das Buch «Zürich lebenswert umbauen» würdigt aus historisch-kritischer Distanz die Stadtbaupolitik von Ursula Koch. Diesen Mittwoch lesen und disktuieren die Autor*innen in der Zürcher Zentralbibliothek.

«Die Stadt ist gebaut.» Dieser vielzitierte Satz stammt aus einer Rede, die Ursula Koch 1988 gehalten hat. Nach ihrem Rücktritt als SP-Präsidentin und Zürcher Nationalrätin verschwindet sie im Jahr 2000 so komplett von der Bildfläche, dass die Presse sich immer mal wieder fragt, ob sie überhaupt noch lebt.
2019 bricht Ursula Koch ihr Schweigen für ein Gespräch mit Philippe Koch (nicht verwandt), heute der Stadtzürcher Delegierte Wohnen. Das Interview wird zur Grundlage für das Buch «Zürich lebenswert umbauen», das Konflikte, Machtverhältnisse und Wandel während ihrer Zeit als Zürichs Bauvorsteherin thematisiert. Die Rede mit der vielzitierten Aussage und das exklusive Interview sind darin abgedruckt.

In Rahmen der Reihe «Zürich im Buch» lesen die Autor*innen Regula Iseli (Leiterin Institut Urban Landscape an der ZHAW), Philippe Koch (Delegierter Wohnen Stadt Zürich) und Simon Mühlebach (Architekt) aus dem Buch. Im Anschluss findet ein Gespräch mit Moderatorin Karin Salm statt.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 4. März von 18.30 bis 19.30 Uhr im Lesesaal der Zentralbibliothek Zürich statt. Um Anmeldung wird gebeten.

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