Ein Still aus Yves Netzhammers Video- und Rauminstallation «Schattendicken».

Yves Netzhammer in St. Moritz

Der Medienkünstler Yves Netzhammer forscht mit Bildern. Jetzt zeigt er in der historischen Trinkhalle von St. Moritz die Video- und Rauminstallation «Schattendicken».

Yves Netzhammer forscht mit Bildern. Jetzt zeigt er in der historischen Trinkhalle von St. Moritz die Video- und Rauminstallation «Schattendicken». Der Medienkünstler konzipiert mit Objekten, Videoprojektionen und einer Tonspur eine auf die Themen und Gegebenheiten des Paracelsus-Gebäudes zugeschnittene Rauminstallation. Die ehemalige Trinkhalle wurde nach dem Naturheilarzt Paracelsus benannt, der die dortige Heilquelle 1537 erstmals schriftlich erwähnte. Die Kurgäste kamen von weit her, um von der kohlensäure- und eisenhaltigen Mineralquelle zu trinken. Ihr wird grosse Bedeutung für die touristische Entwicklung von St. Moritz beigemessen. Das 1860 entstandene Paracelsus-Gebäude dient Yves Netzhammer nun als Echoraum für seine Intervention. Zusammen mit Tonspuren von Bernd Schurer, der seit einigen Jahren immer wieder für den Künstler komponiert, sollen durch die Installation neue Erfahrungsräume entstehen.

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