Open Call des Kornhausforums und des Architekturforums Bern.

Was ändert sich?

Das Kornhausforum Bern hat einen Open Call ausgegeben. In einer Ausstellung im Herbst 2021 will das Berner Kulturhaus den Folgen der Pandemie auf den öffentlichen und weitere geteilte Räume nachgehen.

Am Montag geht die Schweiz in den zweiten Lockdown. Schon jetzt wirken städtische Plätze und Strassen zum Teil trostlos, leer und leblos, abends vor allem. Oder dominiert bei dieser Wahrnehmung vor allem das Gefühl – das Verlustgefühl? Jedenfalls macht die Pandemie der gesellschaftlichen, der öffentlichen Seele zu schaffen. Und Dinge ändern sich. Hart mit einem Lockdown, weich durch die allmähliche Adaptation. Denn das Leben geht weiter – verborgener. Und anders.

Was genau passiert?, fragt das Berner Kornhausforum. Mit einem Open Call sucht das Kulturhaus zusammen mit dem Berner Architekturforum nach Projekten für eine Ausstellung im Herbst 2021. Sie will dannzumal zurückblicken und dem «neuen Verständnis von Öffentlichkeit und anpassungsfähigen urbanen Räumen» nachgehen. «Hat die Corona-Pandemie unser Verständnis von Öffentlichkeit verändert?», fragt der Open Call. «Wie wollen und werden wir zukünftig zusammenleben? Wie verändern und stärken wir die Wahrnehmung, die Aneigenbarkeit und die Resilienz unserer öffentlichen Räume? Wo können anpassungsfähige Raumkonzepte und künstlerische Interventionen neues Bewusstsein und Qualität für Begegnung und urbane Interaktion ermöglichen?»

Die Einladung richtet sich an alle, die sich mit neuen Öffentlichkeiten und öffentlichen Räumen aus den Bereichen Architektur, Design, Kunst und angrenzenden Feldern befassen. Eingabeschluss ist der 15. März 2021.

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