Der Verein Nexpo startet die Lancierungsphase. Fotos: nexpo.ch

Expo, aber neu

Den Verein im Frühjahr gegründet, beginnt nun die Lancierungsphase für eine neue Landesausstellung. Die Nexpo soll alles neu machen: Dezentral und partizipativ sind die Schlagworte.

 

Seit der letzten Landesausstellung sind bereits sechzehn Jahre vergangen. Dem Verein «Nexpo – die neue Expo» könnte nun gelingen, woran zahlreiche Initiativen zuvor scheiterten. Bereits im Mai 2018 gründeten die zehn Städte Zürich, Basel, Bern, Biel, Genf, Lausanne, Lugano, Luzern, St. Gallen und Winterthur einen Verein, dessen Geschäftsstelle seit August operativ ist. (Hochparterre berichtete.) Seither verfeinert ein Team um Kulturvermittler Juri Steiner die Projektskizze. Rund um die Frage nach dem Zusammenleben in der Schweiz im 21. Jahrhundert soll sich die Ausstellung über alle Sprachregionen verteilen, bereits vorhandene und künftige Wahrzeichen miteinander vernetzen. In einem offenen Prozess soll die Nexpo auf einen Höhepunkt mit der Umsetzung im Jahr 2028 oder 2029 hin wachsen. Das Fundament hierzu legt die Lancierungsphase bis 2020. Mit einem jährlichen Budget von 500'000 Franken prüft der Verein das Konzept und erste Pilotprojekte getestet. Die Website soll daher auch zu einer dynamischen Plattform werden, auf der Interessierte Projekte vorstellen und diskutieren dürfen. In der anschliessenden Fundierungsphase ab 2020 wird sich entscheiden, ob das Experimentieren rentiert und die Nexpo tatsächlich zu einer neuen Landesausstellung heranwachsen kann.

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