Francesca Gabbiani, Mutation V (Ausschnitt), 2020, Courtesy of the artist, Innen Space Zurich, and Monica de Cardenas Gallery © Francesca Gabbiani

Erdschläge

In Zürich öffnet die Kunsthaus-Erweiterung ihre Tore. Mit einer Ausstellung rund um den Klimawandel, mit Kunst vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Und einer Veranstaltungsreihe vor der Eröffnung.

«Was sehen wir im Gemälde einer Moorlandschaft von Robert Zünd, was er nicht sah?» Das fragt das Kunsthaus Zürich, dessen neuer Chipperfield-Bau am 9. Oktober seine Tore öffnet. Zeitgemäss zeichnet die erste Wechselausstellung ‹Earth Beats› die künstlerische Auseinandersetzung mit unserem Planeten und seiner Verletzlichkeit nach, mit 120 Werken von Beuys bis Eliasson (oder Francesca Gabbiani, von der das Bild stammt).

Als Vorbereitung darauf lädt das Kunsthaus schon ab Mitte August zur Veranstaltungsreihe ‹Earth Talks› ein. Dort isst man gemeinsam mit Maurice Maggi Stadtpflanzen, lauscht der norwegischen Autorin Maja Lunde oder schaut den Film ‹The Great Green Wall›. Ein Podium widmet sich der nachhaltigen Produktions- und Lebensweise. Ausserdem veröffentlicht das Kunsthaus zum Live-Stream der Veranstaltungen noch einen Podcast, in dessen zwölf Episoden Evolutionsökologinnen, Anthropologen und Gletscherforscher, Ökofeministinnen, Nobelpreis-Träger und die Klimajugend zu Wort kommen.

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