Chur, Gutshaus zur Kante (Foto: Leza Dosch)

Einmal weg, für immer weg

Churs Baukultur droht grosser Schaden. Zwei alte, wichtige Häuser sollen abgerissen werden. «Das geht nicht», protestiert Kunsthistoriker Leza Dosch.

Immer mehr Leute wehren sich glücklicherweise gegen den zunehmenden Abbruch von Baudenkmälern in der Stadt Chur. Nach dem Bündner Heimatschutz und dem Churer Stadtverein beginnen sich nun auch Bürger und Bürgerinnen zu äussern. Die Bilanz in Sachen Umgang mit dem baulichen Erbe der Stadt ist ein Trauerspiel. Man wirbt mit der angeblich ältesten Stadt der Schweiz und löscht sie gleichzeitig schleichend aus. Stationen der Zerstörung sind der Abbruch des Hotels Steinbock am Bahnhofplatz in den frühen sechziger Jahren, Abbrüche und Aushöhlungen in der Altstadt und der Verlust des Hotels Du Nord. Wie kurzsichtig und sinnlos eine solche Politik ist, zeigt sich krass am Beispiel des Hotels Steinbock, wo bereits der Nachfolgebau, das Haus Globus, verschwinden soll.Nachdem die Churer und Churerinnen bereits 1962 das Altstadtgesetz verabschiedet hatten, stimmten sie am denkwürdigen 4. Dezember 1988 mit überwältigem Mehr der Erhaltung historisch und architektonisch wertvoller Bauten und Bauteile zu – ni...
Einmal weg, für immer weg

Churs Baukultur droht grosser Schaden. Zwei alte, wichtige Häuser sollen abgerissen werden. «Das geht nicht», protestiert Kunsthistoriker Leza Dosch.

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