Eine Bastei für die Fotografie: Zwischennutzung Photobastei Fotos: Monica Tarocco

Die Kulturbrache - wie weiter?

Die kulturelle Zwischennutzung des Jahres neigt sich ihrem vorausgesagten Ende zu. Das will gefeiert und diskutiert werden: Die Photobastei lädt zu den letzten zwei Wochen.

Die kulturelle Zwischennutzung des Jahres neigt sich ihrem vorausgesagten Ende zu. Das will gefeiert und diskutiert werden: Die Photobastei lädt zu den letzten zwei Wochen. Neben Vernissagen,  Portfolio Reviewing, Chanson-Abenden, einem Foto-Flohmarkt und vielem mehr gilt es auch, das Projekt einzuordnen. Schon jetzt ist klar, dass Romano Zerbini und sein Team mit dem zwischengenutzten Haus zur Bastei Masstäbe setzten – für die Fotoszene, aber auch für kulturelle Zwischennutzungen. Doch worin liegt der Erfolg des Projektes begründet? Liegt er alleine im grossen Bedarf nach günstigem Ausstellungs- und Kreativraum in der Stadt Zürich?

Das fragt sich eine Runde, die diesen Mittwoch, 20. August zusammensitzt und diskutiert. Mit von der Partie ist Steff Fischer, der an entscheidender Stelle das Projekt ermöglichte, Romano Zerbini, der es mit Inhalten füllte, der Städtische Kulturdirektor Peter Haerle, der Ähnliches vorantreiben könnte, sowie Martin Hofer von Wüest & Partner, der über die ökonomische Basis solcher Projekte Bescheid weiss. Reden werden sie über Zwischennutzungsmodelle, die nicht in erster Linie auf eine kommerzielle Verwertung ausgerichtet sind sondern ein kulturelles Potenzial haben. Aber auch, wie solche Räume gefördert werden könnten – was, wie die Photobastei zeigt, auch nötig ist. Und natürlich: Wer machts, wer profitiert und wie zentral müssen solche Projekte in der Stadt stehen, damit sie Strahlkraft entwickeln?

Das vorläufige Fazit des acht Monate dauernden Experiments könnte Lust auf mehr machen.  

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