In einem langen Riegel am See will Cyrill Chrétien tausend Chinesen unterbringen.

Die Chinesen kommen

Im Biwak#12, dem kleinen Ausstellungsraum im Alpinen Museum in Bern, ist zu sehen, wie ein Hotel für tausend Gäste aus China in der Schweiz funktioniert.

Die meisten chinesischen Gäste reisen in 48 Stunden mit dem Reisecar quer durch die Schweiz. Sie geben pro Tag durchschnittlich 330 Franken aus, wünschen chinesisches Essen und geniessen ein bisschen Natur. Die Bedürfnisse dieser boomenden Besuchergruppe stellen besondere Anforderungen an das Tourismusland Schweiz. Diese vor Augen, entwarf der Architekturstudent Cyrill Chrétien aus Luzern das Transit-Hotel im alten Steinbruch in Brunnen/SZ. Es bietet tausend Betten, Blick auf die Berge und einen Carparkplatz, so gross wie ein halbes Fussballfeld. Das Projekt erfüllt die Wünsche chinesischer Reisegruppen und sprengt alle Vorstellungen von Hotelbauten in der Schweiz. Die Idee des Transit-Hotels wird im Biwak#12 vorgestellt, dem kleinen Ausstellungsraum im Alpinen Museum von Bern. Ein Audio-Rundgang mit dem Architekten belebt das ausgestellte Architekturmodell; ausgewählte Pläne im Massstab 1:50 geben Einblicke in das monumentale Hotelprojekt. Ausgehend vom Transit-Hotel diskutieren im Biwak#12 zehn Expertinnen und Experten in kurzen Filminterviews die Zukunft des chinesischen Tourismus in der Schweiz. Und wir lernen: Alle freuen sich, wenn tausende Chinesinnen und Chinesen kommen. (zu sehen bis zum 28. Juni)...
Die Chinesen kommen

Im Biwak#12, dem kleinen Ausstellungsraum im Alpinen Museum in Bern, ist zu sehen, wie ein Hotel für tausend Gäste aus China in der Schweiz funktioniert.

E-Mail angeben und weiterlesen:

Dieser Beitrag ist Teil unseres Abos. Trotzdem möchten wir Ihnen Zugriff gewähren. Geben Sie uns Ihre E-Mail-Adresse und wir geben Ihnen unseren Inhalt – Deal?