Die beiden Schauspieler Mike Müller und Michael Neuenschwander stehen vor der virtuellen A1. Fotos: PD, © Tanja Dorendorf / T+T Fotografie

Die Autobahn im Theater

Das Schauspielhaus Zürich widmet der Autobahn A1 einen Abend auf der grossen Bühne. Langweilig. Langfädig. Lehrarm. Eine Theaterkritik.

Der Auftakt verspricht einiges. Der Schauspieler Mike Müller, bekannt aus Funk und Fernsehen, macht in spitzem St.Galler Dialekt einen Grenzwächter in St.Margrethen nach. Und bald erscheint der Zöllner selber auf der grossen Leinwand der Pfauenbühne. Er spricht, Müller nimmt ihm das Wort aus dem Mund und gibt es ihm wieder. Liebevoll, heiter und harmlos. Das wird zum Strickmuster für zwei Stunden Theater über «A1 - ein Stück Schweizer Strasse», einer Recherche der Brüder Mike und Tobi Müller entlang der Autobahn von St.Margrethen durchs Mittelland, dem Jurasüdfuss entlang in die Romandie nach Genf. Wir sehen und hören den Historiker, die Verkehrspsychologin, den Geografen, den Autonarr, den Fuhrhalter, den Touristen, den Strassendirektor, die Gemeindepräsidentin und noch ein paar mehr der gut 50 Leute, die die Gebrüder Müller interviewt haben. Im immer gleichen Strickmuster, das der Auftakt skizziert hat, werden sie aneinander gereiht. Dazwischen hat der Regisseur Rafael Sanchez Videos der Au...
Die Autobahn im Theater

Das Schauspielhaus Zürich widmet der Autobahn A1 einen Abend auf der grossen Bühne. Langweilig. Langfädig. Lehrarm. Eine Theaterkritik.

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