Dunkle Machenschaften: Wilson Fisk schmiedet mit einem japanischen Mafioso und seinem Handlanger Pläne, um Manhattan radikal umzubauen.

Der Entwickler als Bösewicht

In der Fernsehserie «Daredevil» kämpft Superheld Matt Murdock gegen den Immobilienentwickler Wilson Fisk, der sich missverstanden fühlt. Denn er will bloss die Stadt verschönern.

Superhelden kämpfen gewöhnlich gegen Bösewichte, die die Weltherrschaft an sich reissen wollen oder schlicht ihre sadistischen Triebe ausleben müssen. Die Fernsehserie «Daredevil», eine Adaption des Marvel-Comics von Netflix, ist anders, man könnte sagen: realistischer. Der blinde Anwalt Matt Murdock kämpft darin gegen das Böse, tagsüber mit Paragraphen und Plädoyers, in der Nacht faustgeballt und schlagstockbewehrt – möglich dank seiner hochsensiblen Sinne, die das Augenlicht seiner Gegner in den Schatten stellen. Doch an der Spitze steht kein Jocker, der die Welt ins Chaos stürze will, sondern der glatzköpfige Fleischberg Wilson Fisk. Sein Ziel: Das Dreckloch Hells Kitchen in Manhattan in ein Vorzeigequartier umbauen, mit Starbucks und Bioladen ums Eck.Der Bösewicht als Entwickler. Das klingt eigentlich ganz harmlos, und Fisk, den seine Kindheit plagt, ist im Kern ein verletzlicher Mensch, so lernen wir. Doch wer eine Stadt so gewaltig umpflügen will, darf nicht zimperlich sein. Und so tut...
Der Entwickler als Bösewicht

In der Fernsehserie «Daredevil» kämpft Superheld Matt Murdock gegen den Immobilienentwickler Wilson Fisk, der sich missverstanden fühlt. Denn er will bloss die Stadt verschönern.

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