Corona-memory.ch

Corona Memory

Krisenzeiten sind Geschichtenzeiten. Das Portal Corona-memory sammelt sie und bewahrt sie langfristig auf.

Wenn die Ausnahme langsam alltäglich wird, ist der Moment gekommen, um die Geschichten zu sammeln und aufzubewahren, die aus der Krise entstanden sind. Zum Beispiel auf der digitalen Gedächtnisdatenbank corona-memory.ch. Sie dokumentiert, sammelt und vermittelt als nationale Plattform die Erfahrungen, Geschichten und Erinnerungen der aussergewöhnlichen Zeit. Auf corona-memory.ch können Videos, Bilder, Text- und Audiobeiträge und Social-Media-Posts geteilt werden. Seit ihrer Lancierung im April 2020 sind bereits 120 Beiträge aus allen Landesteilen hochgeladen worden. Die Plattform reiht sich in eine Vielzahl von internationalen digitalen Gedächtnisdatenbanken ein, partizipative Archive, die nach kollektiven traumatischen Ereignissen eingerichtet werden. «Diese 'Katastro­phenarchive' haben sich bewährt, nach einschneidenden Ereignissen die Solidarität innerhalb von Gesellschaften zu festigen», so die Pressemeldung. Über den Austausch von Erinnerungen verbinden sie so individuelle Erlebnisse mit der Gemeinschaft. Darüberhinaus werden die gesammelten, dauerhaft gespeicherten Geschichten beforscht. Macht man mit und lädt seine persönliche Erinnerung an Corona hoch, liegt das auch im wissenschaftlichen Interesse. Und damit die Geschichten langfristig nicht vergessen gehen, werden die Beiträge in Kooperation mit dem Schweizerischen Bundesarchiv und dem Schweizerischen Sozialarchiv aufbewahrt.

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