BSA-Preis 2014 für die Waadtländer Künstlerin Ariane Epars

«Ich habe die Kunst in der Haut und die Architektur in den Knochen», sagt Epars über sich selbst. Voll des Lobs für ihre in situ arbeiten anerkennt der Bund Schweizer Architekten, dass ihre «Kontext-bezogene Arbeitsweise derjenigen der Architekten ausserordentlich gleicht» und würdigt ihr Werk mit dem diesjährigen BSA-Preis.

Weil ihre «Kontext-bezogene Arbeitsweise derjenigen der Architekten ausserordentlich gleicht», vergibt der Bund Schweizer Architekten den diesjährigen BSA-Preis an die Waadtländer Künstlerin Ariane Epars. Sie verfügt über keine selbständige Atelier-Produktion und passt ihre Intervention jeweils dem zur Verfügung stehenden Raum an. Jede Arbeit sei unverrückbar, urteilt der BSA, «untrennbar vom Ort, an dem und für den sie konzipiert wurde». Seit 1989 erstellt Epars «in situ» Arbeiten mit Materialien, die sich auf einer Baustelle finden: Gips, Zement, Ton, Backstein, Abdeckband oder Beton. Doch sie fügt nicht nur hinzu, sie nimmt auch Material von Räumen weg. Ihre eigene Kunst erklärte sie an einer Ausstellung in Assens mit diesen Worten: «Eintätowiert in mein Wesen ist der Wunsch, Orte zu enthüllen und das Unsichtbare sichtbar zu machen. Ich habe die Kunst in der Haut und die Architektur in den Knochen. Nicht Maler, nicht Architekt, nicht Bildhauerin, aber Künstlerin, die von der Oberfläche der Dinge zu ihren Strukturen und ihrem Sinn reist.»

Die Preisübergabe findet am Freitag 13. Juni 2013 um 19.00 Uhr anlässlich der 107. Generalversammlung des BSA im Musée de l’Art Brut in Lausanne statt.

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