Kinder und Jugendliche sollen sich in der Ausbildung mit Baukultur beschäftigen – das fordern fünf Organisationen aus der ganzen Schweiz in einem Offenen Brief. Fotos: K'werk Zug

Baukultur muss man lernen!

Ein offener Brief des BSA-SIA-Projekts Archijeunes fordert Kulturbeauftragte, Erziehungsdirektoren und den Bundespräsidenten Berset auf, «dafür zu sorgen, dass Baukultur im Schweizer Bildungssystem ankommt».

«Baukultur gehört in die Bildung!» So lautet die Forderung in einem offenen Brief an Bundespräsident Alain Berset, die Erziehungsdirektoren und Kulturbeauftragten der Kantone und den Städteverband. Die Unterzeichner erklären: Baukultur entscheidet über die Qualität des Zusammenlebens. Um an ihrer Entstehung teilzuhaben, braucht es Wissen und Befähigung. Darum gehört Baukulturvermittlung in die Grundausbildung von Kindern und Jugendlichen.

Den offenen Brief haben fünf Organisationen unterzeichnet: das Projekt Archijeunes von BSA und SIA, die Konferenz Bildschulen Schweiz, das Schweizerische Architekturmuseum, Ville en tête aus der Romandie und das Institut i2a aus dem Tessin. Die Unterzeichnung geschah anlässlich der nationalen Tagung ‹Baukulturvermittlung als gesellschaftliche Verantwortung›, die heute in der Shedhalle Zug stattfand. Sie ist der Höhepunkt des ‹LAB Labor für Architektur und Baukultur›, wo sich Kinder und Jugendliche organisiert vom Bauforum Zug während drei Wochen mit Raum beschäftigen – ihn erfahren, vermessen, diskutieren und auch gestalten.

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