Die ehemaligen Kapelle St. Jakob an der Sihl stand an einem wichtigen Wegkreuz ausserhalb der Stadt – am heutigen Stauffacher. Fotos: Amt für Städtebau Zürich, Archäologie

Archäologie der Reformation

Eine kleine Ausstellung in Zürich zeigt, wie die Reformation die Stadt verändert hat.

Die Reformation hat vor 500 Jahren nicht nur die Gesellschaft dramatisch verändert: Kirchen haben die Reformierten umgenutzt,  Klöster und Kapellen aufgehoben. Markant in der Stadt Zürich, wo es 28 verschwundene Orte gibt. Ihr hat die Stadtarchäologie eine kleine, schöne Ausstellung im Haus zum Rech in der Altstadt gewidmet. Im Kern korrigiert die Ausstellung «Verschwundene Orte» ein Vorurteil: Bilderstrum hiess nicht in einem Aufstand Radibutz weg mit Klöstern und Kapellen. Mit Modellen und faszinierenden Visualisierungen der verschwundenen Orte wird einsichtig, was verloren gegangen ist, archäologische Sorgfalt hat die Spuren zusammengetragen und auf der Karte die Orte markiert, wo Klöster und Kapellen einst standen; nun sind meist nur noch Grundmauern oder gar nichts mehr übrig. Die Transformation, so betonen die Ausstellungsmacher, war nicht gewalttätig, die reformierte Bevölkerung Zürichs hat sich für die Orte der Altgläubigen schlicht nicht mehr interessiert. Verlassen von ihnen wur...
Archäologie der Reformation

Eine kleine Ausstellung in Zürich zeigt, wie die Reformation die Stadt verändert hat.

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