Hochparterres Chefredaktor Köbi Gantenbein

Zurück in Samedan

Gestern war ich in Samedan. Da bin ich aufgewachsen in den Häusern an der Bahnhofstrasse, die wie ein Zügli aufgereiht waren. Architektonisch ist Samedan besser und schlechter geworden.

Gestern war ich in Samedan. Da bin ich aufgewachsen in den Häusern an der Bahnhofstrasse, die wie ein Zügli aufgereiht waren. Das Bahnmeister-Haus war die Lokomotive. Dort wohnte Ursali Zanoni. Die Arbeiterhäuser waren die Wagen. In einem wohnte Silvali Muggli. Unser Weg zum Kindergarten führte über eine ansteigende Gasse, auf einen plötzlich sich entfaltenden Platz vor der Kirche, dann zweimal ums Eck in einen Anbau eines Plantapalastes, wo Tante Cilgia wartete. Am Sonntag wanderte ich mit meinen Eltern den Höhenweg von der Kirche St. Peter der Hangkante entlang nach Muntarütsch. Mein Vater brach dort das Zweiglein einer Lärche mit einem Zapfen dran ab. Das wurde meine Tabakspfeife. Heute getraut sich wohl kein Vater mehr solches zu tun. Doch heute sieht es in Samedan ja auch anders aus. Mich freut es, wie gut es Ort dem Dorf meiner Kindheit zu gehen scheint, wenn ich bei der Kirche St. Peter sitzend sehe, wie viel gebaut wird. Eindrücklich ist, was das viele Bauen mit den Orten angestellt hat. Die...
Zurück in Samedan

Gestern war ich in Samedan. Da bin ich aufgewachsen in den Häusern an der Bahnhofstrasse, die wie ein Zügli aufgereiht waren. Architektonisch ist Samedan besser und schlechter geworden.

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