Lange wurde verhandelt, dann abgestimmt, nun ist sie verkauft: Die Therme Vals.

Warum Peter Zumthor und die Seinen in Vals scheiterten

Die Valser haben ihre Therme dem Immobilien- kaufmann Remo Stoffel zugeschlagen. Köbi Gantenbein sieht drei Gründe und zieht drei Lehren.

Der Pulverdampf verzieht sich, die Valserinnen und Valser machen sich dran, den Granitstaub von ihren Pelerinen zu klopfen. Sie haben nach der Mitternacht vom Freitag auf den Samstag ihre Therme dem Immobilienkaufmann Remo Stoffel zugeschlagen. Doch die Mehrheit ist weniger gross als die aufgekochte Stimmung im Dorf in den letzten Tagen und am Abend der Gemeindeversammlung hat vermuten lassen. Immerhin 219 Valserinnen stehen zum Angebot der IG Therme um Peter Zumthor; 287 glauben, Remo Stoffel und Pius Truffer werden es besser richten. Warum haben Zumthor und die Seinen es nicht geschafft, was der Gemeindevorstand, die beherzt kämpfende Gemeindepräsidentin Margrit Walker, wir Baderinnen und andere Auswärtige und vor allem die 219 Valserinnen und Valser gehofft haben? Ich sehe drei Gründe und ziehe drei Lehren.1. Brot und SpieleRemo Stoffel hat den römischen Dichter Juvenal gut gelesen. Der beschrieb in seiner X. Satire 100 vor Christus, wie die Kaiser mit «panem et circenses», mit Brot und Spielen, die...
Warum Peter Zumthor und die Seinen in Vals scheiterten

Die Valser haben ihre Therme dem Immobilien- kaufmann Remo Stoffel zugeschlagen. Köbi Gantenbein sieht drei Gründe und zieht drei Lehren.

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