Bruno Glaus, Hans Danuser und Corin Curschellas kämpfen gegen den Sparentscheid.

Die weggesparte Kunst von Chur

Der Churer Stadtrat hat Hans Danusers Projekt «Uccelin» gekippt. Der rotgrüne Stadtrat will so auf dem Buckel zeitgenössischer Kunst Geld sparen. Doch der Künstler lässt sich das nicht gefallen. Eine Posse aus der Provinz.

Chur ist ein beschauliches Städtchen in Graubünden. Seine Kasse ist aper wie die etlicher Städte. Die Politiker und Journalisten rufen: «Sparen!». Kaum irgendwo in der Schweiz ist es den Trommlern und Trompetern der rechtsbürgerlichen Seite aber gelungen, die Aushungerung der Gemeinde so tief in die politische Kultur zu verankern wie in Chur. Jede moderate Erhöhung von Gebühren, geschweige denn von Steuern, wird erbittert niedergerungen. Im Stadtrat aber sitzt eine rotgrüne Mehrheit. Nehmen nun die drei Aufrechten die Sparkasse zur Hand, wie es ihnen ihr bürgerlich dominierter Gemeinderat befiehlt, so können sie diese nicht füllen zum Beispiel auf Kosten der Schule. Denn die Eltern organisieren umgehend und erfolgreich den Widerstand. Und auch der populistische Druck, man möge den Beamten die Löhne kürzen, will nicht so recht wirken. Und wehe dem, der  Hand an die Automobilisten legt und ihre Parkgebühren erhöht. Erfolgsversprechender scheint da ein Sparzug gegen die zeitgenössische Kun...
Die weggesparte Kunst von Chur

Der Churer Stadtrat hat Hans Danusers Projekt «Uccelin» gekippt. Der rotgrüne Stadtrat will so auf dem Buckel zeitgenössischer Kunst Geld sparen. Doch der Künstler lässt sich das nicht gefallen. Eine Posse aus der Provinz.

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