Die olympischen Ringe. Fotos: Pierre de Coubertin

Olympia-Fieber

Der Abstimmungskampf um die olympischen Spiele in Graubünden läuft. Es ist nötig, dass die Bündnerinnen und Bündner im Unterland ihre Familien und Bekannte zuhause überzeugen: «Stimmt Nein». Eine Auslegeordnung und drei Gründe für dieses «Nein»

Über Graubünden fährt eine Propagandawalze, dass Graubünden 2022 «olympische Winterspiele» organisieren solle. In ihrem Führerstand sitzt eine engagierte Truppe um den passionierten Sportfunktionär Gian Gilli, die Regierung in corpore, die Wirtschaftsverbände, der Chef des dominierenden Verlagshauses Südostschweiz und alle Parteien ausser der SP und den Grünen. Mit einem unerhörten Aufwand und einer Wucht und Leidenschaft, wie man sie selten kennt, soll so an der Urne am 3. März ein «Ja» zu den olympischen Spielen hergestellt werden. Doch eine dreifache Vernunft spricht gegen solch ein Abenteuer. Ein überzeugendes «Nein» kann befördert werden, wenn alle Bündnerinnen und Bündner im Unterland Nani, Eni, Väter, Mütter, Brüder, Schwestern, Cousinen, Vetter und alle Bekannten zu Hause gewinnen, «Nein» auf den Zettel zu schreiben und diesen dann auch einzuwerfen. Obschon es unwahrscheinlich ist, dass Olympia eine Mehrheit finden wird – diese Suppe darf nicht anbrennen. Die erste Vernunft...
Olympia-Fieber

Der Abstimmungskampf um die olympischen Spiele in Graubünden läuft. Es ist nötig, dass die Bündnerinnen und Bündner im Unterland ihre Familien und Bekannte zuhause überzeugen: «Stimmt Nein». Eine Auslegeordnung und drei Gründe für dieses «Nein»

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