Das neue Churer Kunstmuseum. Fotos: Ralph Feiner

Kritische Anmerkungen zum «Kachelofen»

Die Architektur des neuen Kunstmuseums von Chur – im Volksmund Kachelofen genannt – ist in den Zeitungen innig gelobt worden. Köbi Gantenbein schenkt ihr vier kritische Anmerkungen.

Das neue Kunstmuseum von Chur ist ein grosser Gewinn für die Kunst und die Kultur im Kanton Graubünden. Wie Stephan Kunz das Museum nutzt, ist wunderbar. Für die Sammlung. Für thematische Ausstellungen im Neubau, wo zur Zeit «Solo Walks», Bilder zum Gehen versammelt sind. Für Zilla Leutenegger, die im «Labor», zeigt, wie gut es ist, darüber nun auch zu verfügen. Kurz – Kunz und die Seinen brauchen virtuos, was die Bündner nun haben. An den Eröffnungsfeiern und in den Zeitungen ist auch die Architektur innig gelobt worden. Ich will ihr noch vier kritische Anmerkungen schenken. 1. Auch wenn die Reparatur von Bahnhofstrasse und Postplatz nur halbwegs geraten ist – sie sind ein Rückgrat der Stadt Chur. Das Museum aber wendet sich nun ab und spielt neben dem traurigen Beamtenhaus und mit dem Rücken zum RhB-Palast ein Solo. Der richtige Bezug für ein Kunsthaus hiesse Postplatz und Bahnhofstrasse. Und die richtige Ordnung wäre: Villa Planta als Haupthaus, das heitere Türmchen sein Zubau. N...
Kritische Anmerkungen zum «Kachelofen»

Die Architektur des neuen Kunstmuseums von Chur – im Volksmund Kachelofen genannt – ist in den Zeitungen innig gelobt worden. Köbi Gantenbein schenkt ihr vier kritische Anmerkungen.

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