kirchner

Kirchner Museum mit Migros zum Zweiten

«Vor gut einem Viertel Jahr habe ich hier berichtet, wie Davoser Investoren dem Kirchner Museum mit seinem Pärkli an den Kragen wollen, indem sie seine Bäume abholzen und neben dem Museum einen grossen Migros mit Parkhaus graben und über diesem gelegentlich eine Überbauung hochziehen. Meine Jakobsnotiz hat Kreise gezogen. Selbstverständlich hatten einige Davoser keine Freude an mir, andere schon. Die Laden- und Parkhausfreunde haben sich beeindrucken lassen; sie sagen nun – das Pärkli soll nicht überbaut werden, vom Einkaufszentrum mit Tiefgaragenprojekt aber wollen wir nicht lassen.» Lesen und hören sie die ganze Kolumne des Chefredaktors.

Vor gut einem Viertel Jahr habe ich hier berichtet, wie Davoser Investoren dem Kirchner Museum mit seinem Pärkli an den Kragen wollen, indem sie seine Bäume abholzen und neben dem Museum einen grossen Migros mit Parkhaus graben und über diesem gelegentlich eine Überbauung hochziehen. Meine Jakobsnotiz hat Kreise gezogen, wichtige Zeitschriften in Deutschland machten sich Sorgen, grosse Zeitungen in der Schweiz runzelten die Stirne, in der Davoser Zeitung erschienen Leserbriefe und Stellungnahmen. Selbstverständlich hatten einige Davoser keine Freude an mir, andere schon. Die Laden- und Parkhausfreunde haben sich beeindrucken lassen; sie sagen nun – das Pärkli soll nicht überbaut werden, vom Einkaufszentrum mit Tiefgaragenprojekt  aber wollen wir nicht lassen. Sie schalteten den kunstsinnigen Präsidenten des Kurvereins ein, damit er Annette Gigon und Mike Guyer gewinne, die Zu- und Wegfahrten ins Parkhaus zu gestalten. Die Zwei sind die Architekten des Kirchner Museums, die Zwei spielen in der Nationalliga A der Schweizer Architektur, die Zwei wehren sich von Anfang an gegen die Zerstörung des bäumigen Pärklis, das zum Museum gehört wie das Eiweiss zum Eigelb. Es ist müssig zu sagen, dass Gigon Guyer die Anfrage höflich ausschlugen und auch Heinrich Degelo, der in Davos mit dem Kongresshaus eine Perle der neueren Architektur hingestellt hat, liess den Speck, wo er ist.Wir lernen daraus dreierlei: 1. An der Promenade von Davos einen Supermarkt mit einem Parkhaus zu bauen, bleibt eine schlechte Idee. Sie schafft Verkehrsprobleme und löst keine. Daran würde auch raffinierte Architektur fürs Portal zur Tiefgarage nichts ändern. Der Landammann und der Landrat sollen das Kirchner Pärkli aus dem Visier der Investoren rücken und schützen. Davos soll auf Perlen der Kultur und nicht auf Parkgaragen stolz sein. 2. Für einen grossen und schönen Migros gibt es bessere Ort...
Kirchner Museum mit Migros zum Zweiten

«Vor gut einem Viertel Jahr habe ich hier berichtet, wie Davoser Investoren dem Kirchner Museum mit seinem Pärkli an den Kragen wollen, indem sie seine Bäume abholzen und neben dem Museum einen grossen Migros mit Parkhaus graben und über diesem gelegentlich eine Überbauung hochziehen. Meine Jakobsnotiz hat Kreise gezogen. Selbstverständlich hatten einige Davoser keine Freude an mir, andere schon. Die Laden- und Parkhausfreunde haben sich beeindrucken lassen; sie sagen nun – das Pärkli soll nicht überbaut werden, vom Einkaufszentrum mit Tiefgaragenprojekt aber wollen wir nicht lassen.» Lesen und hören sie die ganze Kolumne des Chefredaktors.

E-Mail angeben und weiterlesen:

Dieser Beitrag ist Teil unseres Abos. Trotzdem möchten wir Ihnen Zugriff gewähren. Geben Sie uns Ihre E-Mail-Adresse und wir geben Ihnen unseren Inhalt – Deal?