Jakob staunt über die Wucht und den Zorn der Prättigauer

Highnoon im Prättigau

Wuchtig haben die Prättigauer den Naturpark Rätikon versenkt. Ein Landschafts- und Tourismusprojekt ist im Zorn gegen «Chur», «Bern» und die «Gstudierten» untergegangen.

Die Stimmbürgerinnen und -bürger aller Gemeinden zwischen Klosters und Seewis im Prättigau haben in Gemeindeversammlungen in den letzten Tagen und an der Urne am Sonntag den Naturpark Rätikon versenkt, teils mit fast dreiviertel Mehrheiten. Geplant war, die Tal- und Landschaften entlang des mächtigen Bergzuges, der vom Fürstentum Liechtenstein und dem Vorarlberg bis ins Prättigau reicht, zu einem dreinationalen Naturpark zu gestalten. Kluge Köpfe mit beherztem Willen um den Wirtschaftsförderer Georg Fromm, den Tourismusvordenker Stefan Forster und einen Teil der Gemeindepräsidenten und Tourismusleute wollten das Modell, das anderorts erfolgreich Landschaft, Landwirtschaft, Tourismus und Regionalentwicklung verbindet, auch in ihrem Tal probieren – einem Tal, dem es ökonomisch und kulturell nicht gut geht. Bund und Kanton hätten tüchtig mitbezahlt – etwas, das sonst gut ins Gewicht fällt. Subventionen konservieren Das Scheitern hat drei Gründe: Auch wenn ein Bergtal wie das Prättigau ...
Highnoon im Prättigau

Wuchtig haben die Prättigauer den Naturpark Rätikon versenkt. Ein Landschafts- und Tourismusprojekt ist im Zorn gegen «Chur», «Bern» und die «Gstudierten» untergegangen.

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