Hochparterres Chefredaktor Köbi Gantenbein.

Heimweh in Malans

Köbi Gantenbein redete zum 1. August über den Luftdruck, die Physik des Heimwehs und den Druck des Autos auf das schöne Dorf.

Das grösste und schönste Haus von Malans ist das von Thomas und Simi Studach an der Kirchgasse. Hier baute vor 250 Jahren General Schmid seinen Hof. Er war ein holländischer Krieger und holte für seinen Beruf Buben und junge Männer aus Graubündens Tälern als Söldner. In seinem Gut, das von der Kirche bis nach Ägypten ging, liess er seine Söldner versammeln und auf die Schlachtfelder verteilen. Etliche, die nicht grad erschlagen oder erdolcht wurden, erkrankten psychisch. Sie hörten auf zu essen und sangen traurige Lieder. Sie wollten nicht mehr kämpfen. Sie lagen herum und hatten Heimweh. La Maladie Suisse. Ein Wort, das bis heute nicht übersetzt werden kann. Beat Meier, mein Schulfreund ist schon lange nach Amerika ausgewandert. Er sagt: «I have Heimweh», wenn er an Malans denkt.   General Schmid war ratlos. Johannes Hofer, ein Arzt aus Basel, hat ihm geholfen. Er hatte das Buch «Medica de Nostalgia» geschrieben. Das ist eine Theorie des Heimwehs, der Heimat und also auch des 1. August....
Heimweh in Malans

Köbi Gantenbein redete zum 1. August über den Luftdruck, die Physik des Heimwehs und den Druck des Autos auf das schöne Dorf.

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