Riom erhält den Wakkerpreis – das ist schlecht für das Bauen ausserhalb der Bauzonen, auf Wiese, Feld und Maiensäss, sagt Köbi Gantenbein.

Lernen von Riom

Riom erhält den Wakkerpreis – das ist schlecht für das Bauen ausserhalb der Bauzonen, auf Wiese, Feld und Maiensäss.

Der Wakkerpreis hat Giovanni Netzer und Origen aus Riom, einem Dorf im Oberhalbstein im Kanton Graubünden ausgezeichnet – nicht für seine meist gut geratenden Theateraufführungen, sondern für seine Zuversicht in die Baukultur. Er baut ein Theater in den einen Stall, eine Schneiderei in den andern, Wohnungen in alte Paläste und Proberäume in das nicht mehr gebrauchte Schulhaus. Alles in Riom, dem kleinen fast nicht mehr gebrauchten Dorf. Nun tönt es von den Maiensäss-Freunden und den Stallbesitzern in Feld und Flur: Her mit dem Wakkerpreis auch für uns, die wir auch unsere nicht mehr gebrauchten wecken wollen zu Wohn- und Ferienhäusern. Die Schweiz kennt eine Schönheit: Den Unterschied zwischen der Bau- und der Nichtbauzone. Bauzonen sind die Städte, die Dörfer und auch die Orte, wo die Bäuerinnen und Bauern wohnen und arbeiten. Die Wiesen, die Felder und die Wälder aber sollen neue Bauten in Ruhe lassen. Entstanden ist die Idee in den Sechzigerjahren aus wirtschaftlichen Überlegungen ...

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