Jakob hat Freude, denn aus seinem Haus soll ein Hotel werden

Ein kleines Hotel für Fläsch

Pfiffige Studentinnen der Innenarchitektur haben aus dem Haus des Verleges von Hochparterre in Fläsch ein Hotel gemacht.

Fläsch hat kein Hotel, aber gut zwei Dutzend leere Ställe. «Das wollen wir ändern», sprach Silke Ebner, die Leiterin der Klasse Innenarchitektur an der ibW Schule für Gestaltung von Maienfeld. Sie klopfte auf der Suche nach einem Thema für ihre Diplomandinnen bei mir in Fläsch an die Tür, denn der Verleger der Zeitschrift Hochparterre wohnt in einem alten Haus und braucht dessen alten Stall als Holzlager für den Kachelofen, als Übungsraum fürs Klarinettenspielern und hat im Übrigen grosse Freude an der grossen zwecklos schönen Leere mitten im Dorf. Der rückten nun die zehn Diplomandinnen zu Leibe und haben zehn Varianten für ein kleines Hotel in Fläsch entworfen. ###Media_2### ###Media_3### Anlässlich der Diplomfeier sprach der frisch gebackene Hotelbauherr Gantenbein zu den frisch gebackenen Innenarchitekten: «Liebe Diplomierte, ich – euer Bauherr – bin beeindruckt, fasziniert und gerührt. 10 Wochen – ich bin beeindruckt, was ihr alle in dieser kurzen Zeit an professionellem Können hergelegt habt. Eure Schule ist berufsbegleitend – viele von Euch haben also noch ihr Brot verdient nebenbei. Umso grösser mein Respekt. Mich beeindrucken Analyse, Entwurf, Varianten, Entscheide, Belichtung, Möblierung, Durchführung in Kosten und Terminplanung. Und ich bin beeindruckt, mit welchem Tiefgang ihr dieses Ritual habt füllen können. Ich habe sogar ein paar Kostenversprechen nachgerechnet – sie sind, wie es Sitte und Brauch ist, darauf angelegt, den Bauherren zu bezirzen mit Kostengunst, aber auch das gehört zu Eurem Beruf. Ich bin fasziniert – das professionelle Werkzeug von der Statik bis zur Kenntnis der Möbelkataloge, von den Materialien bis zur Kalkulation der Kosten, ist nötiges Werkzeug für die Innenarchitektin. Es reicht nicht. Das wichtigste Werkzeug ist die Fantasie, die Vorstellungskraft, die Bilderfreude und das Können aus Gegebenem etwas zu...
Ein kleines Hotel für Fläsch

Pfiffige Studentinnen der Innenarchitektur haben aus dem Haus des Verleges von Hochparterre in Fläsch ein Hotel gemacht.

E-Mail angeben und weiterlesen:

Dieser Beitrag ist Teil unseres Abos. Trotzdem möchten wir Ihnen Zugriff gewähren. Geben Sie uns Ihre E-Mail-Adresse und wir geben Ihnen unseren Inhalt – Deal?