Die EU hat ihre eigene Karte gezeichnet: die EUSALP

Die unterschiedlichen Alpen

Die EU hat ihre Vorstellungen zur Entwicklung der Alpen vorgelegt: Wettbewerb forcieren, Energie sichern, Leute beweglich halten. Doch: Die Bewohner der Alpen werden nicht gefragt und die Schweiz wird nur Zaungast bleiben.

Bis in die Neunziger Jahren der Neuzeit gab es keine Europäische Alpenkarte, denn die Alpen waren in Europa kaum ein Thema. Das wurde anders mit der Alpenkonvention, deren acht Länder eine eigene Alpenkarte zeichneten; die erste seit dem Mittelalter, die das Terrain «Alpen» ebenso wichtig nahm wie die nationalen Grenzen. Angestiftet von der CIPRA, der NGO für den sorgsamen Umgang mit den Alpen als Lebensraum, entstand eine präzise Landkarte, in der Teile der beteiligten Länder als «Alpenbogen» begründet worden sind. Die Schweiz zum Beispiel ist mit den Alpenkantonen und Teilen der Voralpen mit dabei, das Mittelland und der Jura gehören nicht dazu. Barrikaden im freien WarenverkehrDie Alpenkonvention ist eine komplexe Aushandlung der Balance aus Schutz des Lebensraums und wirtschaftlicher Entwicklung. Eine Balance, die den grossen Ländern der EU – Frankreich, Italien und Deutschland, die nur kleine Terrains in den Alpen haben – nicht immer gefällt. Eine Balance auch, die der Zentrale in Brüss...
Die unterschiedlichen Alpen

Die EU hat ihre Vorstellungen zur Entwicklung der Alpen vorgelegt: Wettbewerb forcieren, Energie sichern, Leute beweglich halten. Doch: Die Bewohner der Alpen werden nicht gefragt und die Schweiz wird nur Zaungast bleiben.

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