Das Heu ist das Mass des Städtebaus

Das Heu ist das Mass des Städtebaus

Ohne Heu keine Stadt, keinen Städtebau, keine Architektur und also auch kein Hochparterre.

Jüngst hatte ich eine Aufgabe zu lösen, und kam nicht voran. In einem Vortrag sollte ich Auskunft geben über «Tradition und Innovation». Zwei schwierige Worte. Tradition mag ich, Innovation mag ich nicht. Ich sass unter meinem Zwetschgenbaum und malte mit dem Bleistift Figuren auf ein Blatt Papier. Dann stand ich auf, und ging auf das Tenn meines Stalls, um etwas alten Plunder aufzuräumen. Dabei die Frage im Kopf: Wenn schon «Innovation», was ist der Funken, der in der in der Geschichte der Menschheit den Städtebau entzündet hat? Denn sie ist ja der Anfang unseres modernen Tuns. Ich nahm eine Handvoll Heu und roch daran. Es ist schon lange geruchlos, ich zerrieb es es zu Staub. Und da hielt ich also das Heu in der Hand, durch die Bretter der Stallwand glitzerte die Abendsonne und plötzlich diese Einsicht: Das Heu ist eines der wenigen bis heute durchschlagenden Ereignisse der Kultur- ja der Menschengeschichte. Ohne Heu gäbe es nichts, was wir heute kennen. Ohne Heu gäbe es weder Städtebau noch A...
Das Heu ist das Mass des Städtebaus

Ohne Heu keine Stadt, keinen Städtebau, keine Architektur und also auch kein Hochparterre.

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