Jakob tadelt die knallharte Interessenpolitik von Bio Suisse.

Bio Suisse gegen Landschaft und gesundes Wirtschaften

Bio Suisse setzt sich gegen die Initiative für sauberes Trinkwasser ein. Dahinter steckt knallharte Politik auf Kosten gesunder Böden, Gewässer, Tiere und Pflanzen. Und damit auf Kosten der Landschaft.

Also doch – heute hat die Delegiertenversammlung von Bio Suisse sich gegen die «Initiative für sauberes Trinkwasser» ausgesprochen, über die wir am 13. Juni abstimmen werden. Das ist eine für die Gesundheit des Menschen, der Tiere und er Pflanzen schlechte Nachricht. Will doch die Initiative dafür sorgen, dass in der Land- und Gartenwirtschaft weniger Pestizide eingesetzt werden. Sie vertraut dabei einem wirksamen Hebel. Sie verbietet die Gifte nicht, aber sie verbietet, dass wir alle über Steuern die Vergiftung der Umwelt mitbezahlen müssen. Andersherum – Direktzahlungen erhält nur noch, wer ohne Pestizide wirtschaftet. Welch’ eine Umsetzung der viel gepriesenen liberalen Staats- und Gesetzesführung. Und nun also sagen die in Bio Suisse vereinigten Landwirte und Anverwandte: «Nein, wollen wir nicht. Wer Gift brauchen will, soll das weiterhin mit dem Steuergeld aller dürfen.» Hochparterre ist keine Zeitung für Landwirtschaftspolitik. Aber wir befassen uns seit eh und je mit Landschaf...
Bio Suisse gegen Landschaft und gesundes Wirtschaften

Bio Suisse setzt sich gegen die Initiative für sauberes Trinkwasser ein. Dahinter steckt knallharte Politik auf Kosten gesunder Böden, Gewässer, Tiere und Pflanzen. Und damit auf Kosten der Landschaft.

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