Jakob sang das Lob der Musikschule am Musikfestival «Alpentöne» in Altdorf.

Aus dem Leben eines Nachspielers

«Die Musikschule ist die wichtigste kulturelle Tat meiner Generation», das behauptete und belegte ich an der Festrede für das Internationale Musikfestival Alpentöne in Altdorf.

Alle zwei Jahre findet in Altdorf das internationale Musikfestival «Alpentöne» statt. Es ist immer grossratig, es ist immer ausverkauft. Vor dem Auftritt der ersten Kapelle müssen die Musikfreundinnen und -freunde im Theater Uri eine Festrede anhören. Pius Knüsel, der Präsident, bat mich «über etwas aus den Alpen» zu reden. Die Carte blanche füllte ich mit der Überlegung, dass bevor es in den Alpen tönt, die Alpinis die Musik lernen müssen und ich erinnerte mich an meinen Weg als Nachspieler: «Fräulein Mettier trug ein Deux-Pieces, hellbraun, gelbgrün oder grauweiss. Wollenes Tuch. Dunkle Strümpfe in Halbschuhen. Sie hatte ihre Haare sorgfältig zu einem lockigen, graubraunen Helm gekämmt. Fräulein Mettier war dünn, ja dürr. Sie kam mir alterslos vor. Sie war meine Klavierlehrerin. Jeweils am Mittwoch Nachmittag tippelte sie über das Strässchen zu unserem Haus, ein Lädermäppli in der Hand. Fräulein Mettier kam in die Stube, legte ab und sass neben mich ans Klavi...
Aus dem Leben eines Nachspielers

«Die Musikschule ist die wichtigste kulturelle Tat meiner Generation», das behauptete und belegte ich an der Festrede für das Internationale Musikfestival Alpentöne in Altdorf.

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