Liebe Leser*innen
Bei Hochparterre schreiben wir für Sie. Um möglichst viele von Ihnen einzuschliessen, verwenden wir jetzt den Stern.
Vielleicht wird es Ihnen bei einigen Texten auffallen, vielleicht stolpern Sie hie und da darüber – oder Sie übersehen es, weil es für Sie längst Gewohnheit ist: Seit diesem Jahr verwenden wir den Stern, um möglichst viele Menschen einzuschliessen. Bisher formulierten wir im Wechsel. So schrieben wir etwa von Designern und Architektinnen. Von nun an folgen wir der Publikation ‹Hochparterre Wettbewerbe›, die seit Mai 2023 auf den Stern setzt, und schreiben von Planer*innen und Landschaftsarchitekt*innen.
Der Stern – oder auch Asteriks genannt – hat sich zu diesem Zweck in den letzten Jahren etabliert. Die Glyphe ersetzt das generische Maskulinum oder Femininum, in dem es die männliche und die weibliche Form verbindet und zugleich Platz lässt für alle Menschen. Da wir den Doppelpunkt häufig bei Aufzählungen oder Interviews verwenden, setzen wir auf den Stern, um Missverständnisse zu reduzieren.
Hochparterre bemüht sich stets um eine ausgewogene Berichterstattung: Wir achten darauf, wen wir zu Wort kommen lassen, wen wir zitieren und erwähnen. Wir legen Wert auf eine diverse Zusammensetzung der Stimmen und Blickwinkel, sodass neben fachlicher Kompetenz auch unterschiedliche Erfahrungen, Hintergründe und Ausdrucksweisen berücksichtigt werden. Ebenso reflektieren wir, wer hinter den Beiträgen steht: Wer schreibt die Texte, wer fotografiert, wer illustriert und gestaltet?
Damit erweitern wir die Perspektiven – nicht nur inhaltlich, sondern auch formal und ästhetisch. Inklusive Anliegen geraten mit dem Erstarken des Populismus unter Druck. Dagegen setzen wir mit dem Wechsel unserer Schreibweise ein typografisches wie auch symbolisches Zeichen.
Lesen Sie hier Hochparterres publizistische Leitlinien.