Hochparterre im September 2025
Wie das Lebenswerk der Haussmanns bei Hindermann in gute Hände kommt, Basels Kantonsbaumeister Beat Aeberhard im Tafelgespräch, Raumaneignungsprozesse in der Stadtplanung – dies und mehr im neuen Heft.
Lesen Sie das aktuelle Heft als E-Paper, oder die einzelnen Artikel nach Online-Publikation hier:
Auftakt zum ‹Wilden Abend›
Die Nominierten für die ‹Wilde Karte› #8 – vier Porträts
Zu neuen Ufern lockt das Paradies
Der konsequente Weg zu einem neuen Seeufer in Paradiso
«Basel ist klein, aber gross genug für alle»
Treffen am Restauranttisch mit Kantonsbaumeister Beat Aeberhard
Seismografinnen des öffentlichen Raums
Wie Raumaneignungsprozesse in die Stadtplanung einfliessen
Baukultur aus Abfall
Ein Pavillon als Vorbild für zementfreies und zirkuläres Bauen
Lebenswerk in neuen Händen
Haussmann, Hindermann und die Zukunft eines Design-Œuvres
Aus Respekt vor dem Bestand
Die umsichtige Erneuerung des Collège Rousseau in Lausanne
Raum schaffen für Arbeitskultur
Die Architekturbranche auf dem Prüfstand – Start der neuen Serie
Editorial
Tacheles reden
Wir müssen diskutieren: über die Arbeitsbedingungen in der Architektur. Öffentlich, mit der gesamten Branche. Und weil man über Fakten besser reden kann als über Vermutungen, lanciert Hochparterre eine Umfrage siehe ‹Raum schaffen für Arbeitskultur›, Seite 48. Wir wollen Transparenz schaffen – über Löhne und Arbeitsbelastung, Kultur und Kommunikation in Architekturbüros, Gesundheit und Zufriedenheit, Selbstbilder und Karriereplanung von Architekturschaffenden. Das Vorhaben ist ambitioniert und gelingt nur, wenn möglichst viele daran teilnehmen. Die Umfrage ist der Auftakt zu einer Serie, der wir uns bis Frühling 2026 widmen werden: Warum gibt es in der Architektur keinen Gesamtarbeitsvertrag? Weshalb die Bereitschaft zur Selbstausbeutung ? Wie wirkt sich steigender Planungsaufwand auf die Arbeitsbedingungen aus? Wie steht es um die Arbeitskultur und den Wandel zu einer gerechteren, nicht-extraktiven Architekturproduktion? Diese und weitere Fragen wollen wir erörtern, ohne Arbeitgebende und Arbeitnehmende gegeneinander auszuspielen. Dennoch: Angestellte kommen in Berufsverbänden und Fachmedien viel zu selten zu Wort. Es ist gerechtfertigt, ihre Perspektive ins Zentrum zu stellen. Es ist an der Zeit, allen zuzuhören – und gemeinsam Verbesserungen anzustossen. Lasst uns also diskutieren! An der Umfrage teilnehmen können Sie hier: www.hochparterre.ch/arbeitsbedingungen
Deborah Fehlmann und Palle Petersen
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