Hochparterre im März 2026

Hochparterre im März 2026

Axel Simon versucht Santiago Calatrava zu verstehen, Rahel Marti kritisiert das RPG 2 und Schweizer Wolle spinnt die Zukunft – das und mehr lesen Sie in der aktuelle Ausgabe von Hochparterre.

Das sind Hochparterres grossen Geschichten im März 2026:

Fragezeichen über der Landschaft
Das RPG 2 ist ab diesem Jahr in Kraft. Eine Kritik.

Unerbittlich bildhaft
Ein Versuch, Santiago Calatrava und sein Werk zu verstehen

Ein anderes Büro werden
Serie: Arbeitsbedingungen in der Architektur – Teil 5

Zukunft spinnen
Alix Arto und Emma Casella sind auf die Wolle gekommen

Pädagogik plant mit
Spontane Neuerfindung einer Primarschule

Einmal alles
Das Handbuch ‹Nachhaltige Designprozesse› denkt an alles

 

Editorial
Schmutzige Fragen
Als Santiago Calatrava im Oktober sein ‹Haus zum Falken› in Zürich vorstellte, berichteten viele Zeitungen und das TV. Ich bekam sogar einen Termin für ein Interview. Die Presseverantwortliche schrieb mir, sie wolle mal sehen, ob wir eine gemeinsame Richtung fänden. Und machte einen Vorschlag, worum es in meinem Artikel gehen solle. Calatravas Assistentin bat mich, meine Fragen vorab zu schicken. Ich müsse Verständnis haben, manche meiner Kolleg*innen stellten «nasty questions». 

Die gemeinsame Richtung fanden wir nicht. Das Büro Calatrava sagte das Interview ab. Auch Pläne bekamen wir keine. Trotzdem gibt es in diesem Heft einen Beitrag über Calatrava, sein ‹Haus zum Falken› und sein Frühwerk gleich daneben, den Bahnhof Stadelhofen. 

Viele «schmutzige» Fragen stellten sich bei der Recherche: Was ist in den 35 Jahren zwischen dem liebenswerten Bahnhof und dem selbstverliebten Bürogebäude passiert? Und warum finden Politiker*innen Calatravas Werk noch immer toll? Ingenieur*innen halten Calatrava für einen Architekten, Architekt*innen sehen ihn als Ingenieur. Er selbst sieht sich als Künstler, als Universalgenie. Lesen Sie meine Antworten – und diejenigen von Marcel Meili, Jürg Conzett und Christoph Haerle. Axel Simon

 

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