Hochparterre im April 2026
Der Traumberuf Architekt*in im Realitätscheck, ein Gehör für Nachbarschaften und junge Menschen, die sich fürs Designstudium entscheiden – das und mehr lesen Sie in der aktuelle Ausgabe von Hochparterre.
Das sind Hochparterres grossen Geschichten im April 2026:
Umbau an der Schmerzgrenze
Transformation eines Landwirtschaftsgebäudes in der Westschweiz
Von Baukunst und Burnout
Serie Arbeitsbedingungen in der Architektur, Teil 5: die Umfrage
Ein Gehör für Nachbarschaften
So will man Beschwerden gegen Bauprojekte in den Griff bekommen
Generation Umbruch
Warum entscheiden sich junge Menschen für ein Designstudium?
Der Dorfplatz im 21. Jahrhundert
Was Planung in der dörflich geprägten Schweiz heute bedeutet
Architektur, wie sie eben noch war
Vor 25 Jahren: ‹Architectour de Suisse› als filmisches Zeitdokument
Editorial
Genauer hingeschaut
Es gibt Dinge, die sich hartnäckig halten. Dazu zählen neben Vorurteilen auch soziale und wirtschaftliche Strukturen – etwa in der Arbeitswelt. Architekturschaffende können davon ein Lied singen. Aber nicht nur sie. Hochparterre sieht in diesem Zusammenhang gleich zwei Mal genauer hin. Deborah Fehlmann und Palle Petersen haben im Rahmen ihrer Serie zu den Arbeitsbedingungen in der Architekturbranche eine grosse Umfrage durchgeführt und viele Zahlen ausgewertet. Nun präsentieren sie die Ergebnisse – einiges scheint sich zu bestätigen, anderes muss kontextualisiert und präzisiert werden: ‹Von Baukunst und Burnout›.
Auch Mirjam Rombach hat Zahlen studiert. Und die fallen ernüchternd aus. Auch wenn man keine voreiligen Schlüsse ziehen sollte: Die Resultate der ersten Schweizer Lohn- und Honorarstudie zur Designbranche widerspiegeln ein ähnliches Bild: hoher Druck, geringe Wertschätzung, tiefe Löhne. Die Einordnung unter der Überschrift ‹Sorgenbarometer des Designs› lesen Sie hier. «Es gibt viel zu tun. Packen wir’s an!», lautete einst ein bekannter Claim. Gefragt sind da wie dort handlungsorientierte Ansätze. Denn der Ruf nach Strukturreformen wird lauter – höchste Zeit also, sie anzupacken. Hochparterre indes verpackt die Fakten für Sie in informative Beiträge. Wir wünschen eine anregende Lektüre. Ursula Trümpy
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