Hochparterre-Redaktor Werner Huber wird mit dem «Journalistenpreis Bahnhof» ausgezeichnet. Fotos: Cortis Sonderegger

Werner Huber ausgezeichnet

Werner Huber ist heute in Berlin mit dem «Journalistenpreis Bahnhof» ausgezeichnet worden. Der Preis ehrt Werner im Schnittpunkt seiner besonderen Interessen: Architektur in Osteuropa und Eisenbahn.

Werner Huber ist der neue und 15. Preisträger des «Journalistenpreis Bahnhof», der ihm in der Landesvertretung Baden-Württembergs in Berlin feierlich überreicht wurde. Huber erhält die Auszeichnung für seinen Artikel «Auferstehung einer Architektur-Ikone», der am 13. Februar 2012 in der Neuen Zürcher Zeitung erschien. Er beschreibt darin Historie und Architekturgeschichte des Warschauer Bahnhofs Warszawa Centralna. 1975 eröffnet, gelangte er durch die Fußball-Europameisterschaft 2012 nach aufwendiger Modernisierung unverhofft wieder zu neuem Ansehen.
Der «Journalistenpreis Bahnhof» zeichnet mit 5000 Euro herausragende journalistische Leistungen in deutschsprachigen Printmedien zum Thema Bahnhof aus. Er wird seit 1998 von der Unternehmensgruppe Dr. Eckert vergeben. Sie betreibt unter den Marken ECKERT, LUDWIG und BARBARINO Bahnhofsbuchhandel, Convenienceshops und Tabakhandel. «Innovation, Mobilität und Kommunikation», so der Stifter Adam-Claus Eckert, «sind Schlüsselbegriffe der modernen Gesellschaft. Bahnhöfe repräsentierten diese Faktoren in einmaliger Weise. Der ‹Journalistenpreis Bahnhof› dient der Förderung der journalistischen Berichterstattung über das Thema Bahnhof.»  Die Jury setzt sich zusammen aus dem Preisstifter Adam-Claus Eckert, dem Redakteur, Kolumnisten und Buchautor Harald Martenstein (Der Tagesspiegel), Knut Teske (ehem. Leiter Journalistenschule Axel Springer), Andrea Walter (freie Journalistin) und André Zeug (Vorstandvorsitzender DB Station & Service AG).
Der Jury-Vorsitzende André Zeug sprach zu Werner Huber in seiner Laudatio:
«Beginnend beim ersten Ehrengast von Europas einst modernstem Bahnhof, Leonid Breschnew, damals der starke Mann in Moskau, führt uns Werner Huber durch die Historie des Gebäudes und lenkt das Interesse des Lesers dabei auch auf architektonische Besonderheiten und Merkmale. Der Autor hat hier Geschichte und Architektur lesenswert miteinander verbunden.»
Mit Werner Huber freut sich Hochparterre über den Preis. Er trifft den Schnittpunkt zwei seiner besonderen Interessen: Die Eisenbahn und Osteuropa. Über die Architektur von Moskau und Warschau hat er Bücher geschrieben, über Polen und Russland ist regelmässig von ihm zu lesen. Eben kam er zurück von einem «Urban Laboratory» über energievernünftiges Bauen, das er mit dem polnischen Architektenverband und der Schweizer Botschaft eingerichtet hat. Werner Huber ist seit 2001 Redaktor für Architektur bei Hochparterre und leitet auch dessen Reisebüro «Hochparterre Reisen». Er schreibt ab und zu für die NZZ und trägt damit Hochparterres Namen ruhmreich in die Welt. Wir gratulieren Werner herzlich.

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