Der Architekt Dan Schürch erklärt den Entwuf von Duplex Architekten fürs Glasi-Quartier. Fotos: Patrik Fuchs

Von New York nach Bülach

Rund 120 Bülacherinnen und Bülacher haben das Erscheinen des Themenhefts zum Glasi-Quartier im Rathauskeller von Bülach gefeiert.

«Inspiriert hat uns auch die scharfe Ecke des Flatiron-Building in New York!». Das sagte Dan Schurch, Partner bei Duplex Architekten, den 120 Besucherinnen und Besuchern der Themenheft-Vernissage vom 28. Februar im mittelalterlichen Rathauskeller von Bülach, ohne rot zu werden. Die Besucher rieben sich die Augen: Grösser könnte der Abstand zwischen zwei Stadtgefühlen und -verständnissen wohl kaum sein. Doch Schürch meinte es ehrlich und ernst und deshalb war er glaubhaft. Kurz: Der Architekt schaffte es, den Bülachern das Grossstadtgefühl und die städtische Dichte des Glasi-Quartiers schmackhaft zu machen. Danach präsentierte Maresa Kuhn, bei Fischer Liegenschaften für die anspruchsvolle Entwicklung der Erdgeschossflächen des Glasi-Quartiers zuständig, ihr Konzept für die Sockelgeschosse. Es ruht unter anderem auf den Pfeilern kleine Flächen, Mietzeiten unter fünf Jahren und Quersubventionierung der weniger rentablen Flächen durch rentablere. Den städtebaulichen Entwurf, die Architektur und auch Kuhns Konzept haben die Bülacher beim anschliessenden Apéro intensiv diskutiert, denn, wenn derzeit bereits in der Altstadt viele Ladenlokale leer stehen, wer soll denn im Glasi-Quartier mieten, fragten sich viele.

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