Die Covers der ersten zwei Solaris-Hefte.

Solaris goes Mainstream

Stetes Wort höhlt den Diskurs. Hochparterre-Redaktor Axel Simon platziert Solarhäuser so unnachgiebig, bis ‹20 minuten› das Thema aufnimmt. Und es wird nicht nur in der Fachwelt heiss debattiert.

Schon länger macht sich Hochparterre-Redaktor Axel Simon für Solartechnik stark und fordert, Architekten sollten sie endlich gestalterisch integrieren statt bloss anzubringen. In der Maiausgabe 2015 forderte er, «die Hochschulen müssen die Lust aufs solare Bauen wecken». Es funktionierte und so konnte er in der Augustausgabe 2017 erzählen, wie Studenten von Miroslav Sîk bewiesen, «wie aufregend alltäglich Fotovoltaik aussehen kann». Im Januar 2018 eröffnete Solaris #1 dann eine gemeinsame Themenheftreihe von Hochparterre und dem Bundesamt für Energie. Das Heft widmete sich ganz einem einzigen Haus, von unten bis oben in Photovoltaik gekleidet.

Stetes Wort höhlt den Mainstream und so berichtete Ende Juli auch die Gratis-Tageszeitung ‹20 minuten› online über das «Haus, von dem niemand wissen muss, dass es ein Solarhaus ist». Über 160 Kommentare beweisen, dass Solarhäuser nicht nur die Fachwelt interessieren – und die Geister scheiden.

Übrigens: In der Maiausgabe 2018 forderte Axel Simon lauthals «Macht aus Technik Architektur!» und als Beilage zur Septemberausgabe 2018 erscheint Solaris #2, ein Heft über das Haus als Maschine, von der britischen HighTech-Architektur der Achtziger bis heute. Und überhaupt: Bleib sonnig, Axel!

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