Die Oktoberausgabe von Hochparterre hat zwei Vorderseiten.

Mehr oder weniger

Die Oktober-Ausgabe von Hochparterre erscheint als Doppelnummer zum janusköpfigen Thema ‹Verschwenden/Verzichten› und diskutiert, wann weniger mehr ist und wann mehr mehr ist.

Wer das Heft von der einen Seite her liest, erfährt, wofür die Schweizerinnen und Schweizer am meisten Raum verbrauchen, warum Architekten digitale Opulenz programmieren oder wie Designer mit Samt, Brokat und Lachshaut entwerfen. Wer das Heft anders herum aufschlägt, liest, wie Architektinnen ein Haus aus alten Bauteilen errichten, wie Designer ohne Plastik entwerfen oder wie Planerinnen versuchen, den Paragrafen-Dschungel zu lichten. Zweigeteilt ist auch das Layout. Einmal füllt es die Seiten knallend bis zum Rand, dann spart es schwarz-weiss alles Unnötige weg. Régis Golay von Federal Studio setzt das Doppelthema auf dem Umschlag und in der Heftmitte künstlerisch ins Bild und zeigt, wie unsere Konsumgesellschaft von einer Frage geprägt ist: kaufen oder nicht kaufen? Klar ist: Nur als Abonnentin erfahren Sie, wann weniger mehr ist und wann mehr mehr ist.

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