Im Septemberheft von Hochparterre dreht sich vieles um digitale Träume.

Hochparterre im September 2020

Die Septemberausgabe von Hochparterre ist erschienen. Lesen Sie unter anderem über künstliche Intelligenz im Entwurf, subventionierte Betonwege in den Bergen und Lacaton & Vassals Hochhaus in Genf.

Der Computer als Entwurfsassistent: Der französische Datenwissenschaftler und Architekt Stanislas Chaillou, der auf dem Cover der Septemberausgabe von Hochparterre abgebildet ist, glaubt an die digitale Zukunft im Bauen. Im Interview führt er aus, wie Architektinnen und Architekten mit künstlicher Intelligenz entwerfen können. Ob sich seine Euphorie bewahrheitet? Ein Blick zurück stimmt zumindest vorsichtig. Das Architekturmuseum der TU München untersucht in einem informativen Buch und einer Ausstellung, wie die Digitalisierung die Architektur seit den 1960er-Jahren beeinflusst hat. Vieles ist Alltag geworden, anderes blieb als Nullen und Einsen auf der Festplatte.

Den Bogen von der physischen in die virtuelle Welt spannen die Grafiker und Informatiker von Astrom / Zimmer & Tereszkiewicz, die für das Material-Archiv eine neue Website programmiert haben. Meret Ernst erklärt, wie man am Bildschirm nach Knochenporzellan oder Naturkautschuk sucht. Am Sprung vom Bildschirm in unsere Träume arbeiten Bachelorstudierende der ZHdK. Ihre Smartphone-App unterstützt Kinder mit Gehirnerschütterung beim Schlafen. Anna Raymann hat die jungen Designer und die Forscherinnen am Institut Sleeploop besucht.

Meist manuell unterwegs ist der Karikaturist Ueli Johner, der in der Rubrik ‹Sous-sol› ab dieser Ausgabe für Hochparterre zeichnet. Mit spitzem Stift und scharfem Sinn knöpft er sich Themen aus Architektur, Planung und Design vor. Von Hand illustriert verbreitet er seine Karikaturen auch auf Instagram. Digital und analog: Am weitesten kommt, wer beides beherrscht.

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