Das Novemberheft von Hochparterre im Video.

Hochparterre im November 2020

Im Novemberheft von Hochparterre lesen Sie unter anderem über die platzsparende Produktion bei V-Zug, ein Interview mit der Bündner Heimatschützerin Ludmilla Seifert und über Mietwohnungen getarnt als Hüsli.

Im September hat die Klimajugend wieder in Bern für ein Umdenken demonstriert – Corona hin oder her. Anfang Oktober wandte sich der 93-jährige Naturfilmer David Attenborough mit einem eindringlichen Appell an die Menschheit. Die Klimakrise bewegt Jung und Alt nach wie vor. Wie man auch in den ewigen Alpen klimafürsorglich baut, zeigt der Preis ‹Constructive Alps›. Köbi Gantenbein stellt die Gewinner im Novemberheft von Hochparterre vor. Das Landwirtschaftszentrum in Salez setzt auf wenig Technik und viel Holz. Das Material trumpft überhaupt auf bei der alpenweiten Auszeichnung: 21 der 28 Bauten der zweiten Runde sind mit Holz gebaut.

Wer Emissionen sparen will, nutzt, was schon da ist. Das Sterbehospiz in Luzern strickt eine alte Villa weiter mit einem Neubau. Axel Simon rollt die Geschichte hinter dem Bau auf, in dem Menschen sich von der Welt verabschieden. Für den Bestand und dessen Erhalt kämpft auch Ludmila Seifert, die seit zehn Jahren den Bündner Heimatschutz leitet. Deborah Fehlmann befragt die frisch gekürte BSA-Preisträgerin.

Klimabewusst heisst zudem dichter bauen, weil das Boden, Verkehr und Energie spart. Das gilt nicht nur für die Architektur, sondern auch für die Produktion. V-Zug plant eine vertikale Fabrik, die den Fussabdruck reduzieren soll. Sparsamer, dafür produktiver lautet die Devise. Ich wünsche klimaneugierige Lektüre.

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