Das Maiheft im Video.

Hochparterre im Mai 2021

Im Mai berichtet Hochparterre darüber, wie die Dinge zusammenkommen: Lesen Sie unter anderem über Verbindungen im Design, die trinationale IBA Basel und ein Holzgebäude auf dem Sulzer-Areal in Winterthur.

Wer Dinge kombiniert, gibt ihnen eine neue Funktion und Bedeutung. Was das im Design heisst, zeigt die Ausstellung ‹U–Joints› im Gewerbemuseum in Winterthur, die Mirjam Rombach im Maiheft von Hochparterre bespricht. Die Schau liefert einen 360-Grad-Überblick über die oft unsichtbare Welt der Verbindungen, die geklebt oder geschweisst sind. Doch wer Sperrholz, Kunststoffe, Metall oder Keramik so verquickt, muss auch beantworten, wie er sie später wieder auseinanderbringt. Sonst wird der Verbundwerkstoff künftig zum Abfallprodukt.

Auch die Internationale Bauausstellung (IBA) in Basel, die im Mai nach zehn Jahren ihre Schlussanlässe feiert, verbindet, was vorher oft getrennt gedacht wurde. Die Macherinnen und Macher der IBA denken über Länder- und Gemeindegrenzen hinaus. Doch was bleibt von der trinationalen Anstrengung? Rahel Marti hat sich im Dreiländereck umgehört und zieht Bilanz.

Unterschiedliche Konstruktionen setzen Baumberger & Stegmeier und Kilga Popp Architekten auf dem Sulzer-Areal in Winterthur in Beziehung. Die Überbauung ‹Krokodil› ist eine der grössten Bauten aus Holz hierzulande. Doch für die Architekten ist es nur ein Material unter vielen. Holz gibt den Takt vor, alle anderen Baustoffe bringen die verschiedenen Stimmen der Melodie hinein. Wer Dinge kombiniert, macht die Welt interessanter. Vielfalt bereichert. Hoffentlich auch Ihre Lektüre.

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