Die Juni-/Juli-Ausgabe von Hochparterre ist diese Woche druckfrisch eingetroffen.

Hochparterre im Juni/Juli 2020

Im Juni/Juli-Heft geht Hochparterre raus aus der Grossstadt. Lesen Sie unter anderem über ein Vorzeigehaus eines Holzbauers in Alpnach, Beatmungsgeräte aus Bonaduz oder Rem Koolhaas' Buch ‹Countryside›.

Diesen Sommer erscheint in der Edition Hochparterre der erste umfassende Architekturführer über Zürich. Ein Mammutprojekt hat Werner Huber in den letzten Jahren gestemmt und Geschichten, Bilder und Pläne von 1200 Objekten zusammengetragen. Welche Breite und Tiefe das Buch liefert, zeigt er im Juni/Juli-Heft von Hochparterre mit einem Artikel zu den Quartierzentren in Zürich. Die Eingemeindungen von 1893 und 1934 veränderten die Zentren der Dörfer, die Stadt wurden, markant.

Selbst die grössten Städte sind abhängig vom Umland, das sie ernährt. Köbi Gantenbein reflektiert in seinem Essay über Landwirtschaft und Landschaft. Und er knöpft sich das Buch ‹Countryside› von Rem Koolhaas vor, das die Leser mit viel Pathos überwältigen will. Auch auf dem Land gedeiht herausragende Architektur. Das veranschaulicht Palle Petersen am Firmensitz des Holzbauers Küng in Alpnach, dessen naturnahe Bausysteme Seiler Linhart Architekten in raffinierte Form bringen.

Ein anderes Thema, das sich durch dieses Heft zieht, ist die Coronakrise – wie könnte es anders sein. Armin Scharf berichtet, wie die Firma Hamilton die dringend benötigten Beatmungsgeräte entwickelt und produziert. Der Fotograf Dan Cermak hält unseren neuen Alltag fest, geprägt von Plexiglas an den Kassen und Masken im Gesicht. Adrian Knoepfli blickt zurück und erklärt, wie die grossen Krisen des 20. Jahrhunderts die Baubranche verändert haben. Ich wünsche Ihnen eine lehrreiche und unterhaltsame Lektüre.

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